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Deutsche Erstaufführung

Komödie von Antoine Rault
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
Tournee: 1. März bis 28. April 2013
Premiere am 1. März 2013 in Waldkraiburg
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Marion Kracht
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Daniel Morgenroth
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Auszeichnungen
Marion Kracht
1984 - Goldene Kamera der HÖRZU als Bester Nachwuchsstar
1992 - INTHEGA-Preis für "Pygmalion"
1998 - INTHEGA-Preis für „Gottes vergessene Kinder“
2002 - Bundesverdienstkreuz für soziales Engagement
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Daniel Morgenroth
1993 - Alfred-Kerr-Darstellerpreis
1993 - Nachwuchsschauspieler des Jahres (THEATER HEUTE)
1994 - Förderpreis der Akademie der Künste
1997 - Friedrich-Luft-Preis für „Messer in Hennen“
1992 - Daphne-Preis der TheaterGemeinde Berlin e.V.
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Zur Handlung
Catherine ist eine selbstbewusste Mittvierzigerin. Dank ihrer Energie und ihres Durchsetzungsvermögens hat sie, obwohl sie alleinerziehende Mutter ist, Karriere gemacht und hat nun einen verantwortungsvollen und gut dotierten Job. Weniger erfolgreich ist sie als Mutter: Ihre aufmüpfige 14-jährige Tochter Sarah fühlt sich von der dominierenden Mutter vernachlässigt und unterdrückt.
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Regie:
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Martin Woelffer |
| Catherine |
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Marion Kracht |
| Michel |
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Daniel Morgenroth |
| Sarah |
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Lene Wink |
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An Heilig Abend stolpert Catherine vor ihrer Wohnungstür über den abgerissenen und angetrunkenen Clochard Michel, der sich vor der Kälte in das schicke Pariser Haus geflüchtet hatte, und wirft ihn erbarmungslos hinaus. Sarah ist empört. Sie beschimpft ihre Mutter als herzloses Monster, das zu keiner Liebe geschweige denn Nächstenliebe fähig sei. Darüber ist wiederum Catherine empört. Sie holt, um das Gegenteil zu beweisen, den Clochard zurück und lädt ihn ein, Weihnachten gemeinsam mit ihr und ihrer Tochter zu feiern. Schließlich ist es ja vor allem das Fest des Gebens! Und Catherine kann jede Menge geben, vor allem Orientierung.
Witz und Situationskomik entstehen aus dem Zusammentreffen der beiden Schichten und der extrem unterschiedlichen Persönlichkeiten: Seit seinem Arbeitsplatzverlust ist Michels Selbstbewusstsein in den Keller gerutscht. Catherines Plan steht fest: Sie möchte aus diesem verunsicherten und heruntergekommenen Menschen einen Erfolgstypen machen. Erste drakonische Maßnahme: ab unter die Dusche, ab ins Dienstmädchenzimmer unterm Dach und ab in ein teures, modisches Outfit! Dann geht es mit dem Wiedereingliederungsprozess los. Wäre doch gelacht, wenn Catherines nicht auch das schaffen würde!
Dabei hatte Catherine nicht damit gerechnet, dass bei Michel eine eigenständige Persönlichkeit zum Vorschein kommt, und ihre Resozialisierungsversuche führen zu so mancher Katastrophe. Und während ihre Tochter Sarah ein Gefühl der Verbundenheit zu dem väterlichen Michel entwickelt, wird Catherine durch die Begegnung mit seiner ihr völlig gegensätzlichen Lebenseinstellung allmählich verändert.
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Lene Wink
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Antoine Rault zeigt mit "Auf ein Neues" auf satirisch-amüsante Weise den Zusammenhang zwischen Mechanismen sozialen Ab- und Aufstiegs und seelischer Verarmung, aber auch Möglichkeiten, durch eine unerwartete Begegnung ein Füreinander und ein Miteinander zu lernen. Und natürlich wird daraus eine romantische Komödie.
Antoine Rault zeigt mit "Auf ein Neues" auf satirisch-amüsante Weise den Zusammenhang zwischen Mechanismen sozialen Ab- und Aufstiegs und seelischer Verarmung, aber auch Möglichkeiten, durch eine unerwartete Begegnung ein Füreinander und ein Miteinander zu lernen. Und natürlich wird daraus eine romantische Komödie.
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Eine höchst amüsante Komödie, die eine sehr aktuelle, menschliche Geschichte erzählt, eine zärtliche Komödie, die uns träumen lässt und Hoffnung schenkt.
"Auf eine Neues" sagt uns: Es ist niemals zu spät ... Niemals zu spät, einen neuen Anfang zu wagen, um die Liebe und das Glück zu finden.
Das Stück beruht auf einem sehr tiefgründigen und existentiellen Gedanken, dem der freien, der persönlichen Entscheidung. Jeder von uns besitzt diese Wahl, wir sind nie durch die Umstände zum Unglück verurteilt.
Kritikauszüge aus Ria Novosti zur Moskauer Aufführung, 13.4.2011
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Antoine Rault
gehört neben Yasmina Reza und Éric-Emmanuel Schmitt zu den interessantesten und erfolgreichsten französischen Theaterautoren der Gegenwart.
Rault, 1965 in Paris geboren, arbeitete nach seinem Literaturstudium 17 Jahre lang in der Kommunikationsbranche, vor allem als Redenschreiber für Politiker. Von 2002 bis 2005 war er Berater eines bekannten französischen Ministers, danach jedoch widmete er sich ausschließlich - und dies mit großen Erfolg - dem Schreiben von Theaterstücken.
2005 wurde sein Stück "Le Caiman" (über den Philosophen Louis Althusser) im Théâtre Montparnasse uraufgeführt und 250 mal gespielt, 2008 "Le Diable rouge", ein Stück über Kardinal Mazarin, im selben Theater mit über 400 Aufführungen und 2009 wurde "Hannahs Dämon", ein Stück über Martin Heidegger und Hannah Arendt, in der Comédie des Champs Elysées uraufgeführt. Am 8. September 2011 erfolgte nun mit sehr großem Erfolg in der Comédie des Champs Elysées die Uraufführung seines neuen Stückes "L'intrus".
"Le Caiman" erhielt 5 Nominierungen für den "Prix Molière 2006" und den "Grand prix de l'Académie française", darunter die für das Beste französischsprachige Stück. "Le Diable rouge" wurde für den "Globe de Cristal 2009" (Preis der Kulturpresse) nominiert und erhielt 7 Nominierungen für den "Prix Molière 2009", darunter als Bester Autor und als Beste Aufführung.
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Seine Komödie "Auf ein Neues" wurde durch die Compagnie du Gai savoir in Belgien uraufgeführt und wird zurzeit mit großem Erfolg in Moskau und St. Petersburg gespielt. In Paris ist diese Komödie mit einer prominenten Besetzung für die Spielzeit 2012/2013 geplant.
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Weitere Texte zum Stück und den Darstellern in unserem Katalog
auch hier im Internet als pdf-Datei zum Nachlesen.
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