Kalle Pohl
Zum Stück
Was machte die 90-jährige Tante Witha mitten in der Nacht auf der Leiter? Nachdem die Tante seiner Gattin, von jener Leiter gefallen, ins Krankenhaus gebracht ist, findet Buschmeier in einem Tonkrug Tante Withas Testament und muss feststellen, dass sie Vetter Eugen zum Alleinerben eingesetzt hat. Steueranwalt Dietrich Buschmeier ist ein Mann der Tat und diktiert seiner Gattin Edith umgehend einen neuen Letzten Tanten-Willen. Doch nun taucht Vetter Eugen auf und sucht nach dem Krug.
Ab jetzt schwindelt sich Dietrich notgedrungen von einer Klemme in die andere. Er schiebt Eugen ein Gefäß unter, das der Nachbarin Doris Schmidt als Urne für ihren verstorbenen Gatten Olaf dient, und der Vetter bleibt mit der Hand darin stecken. Als eine Schwester Rotunda von den Barmherzigen Schwestern nach Tante Witha sucht, stellt er sich ihr als Nachbar Olaf Schmidt vor.
Plötzlich kehrt die tot geglaubte Tante zurück - und nun überschlagen sich die Ereignisse: Der angetrunkene Vetter spielt Dietrichs Rolle, Schwester Rotunda sieht Olafs Geist, Olafs lustige Witwe Doris lässt 200 Gramm Weinbrandbohnen beerdigen und Dietrich endet, mit einer Hand in einem weiteren Krug eingeklemmt, als Tante Withas Schwester.
Erbschleicherei, haarsträubende Verwicklungen und bissige Dialoge liefern ein wahres Feuerwerk an Pointen.
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Erich Virch
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Erich Virch, in Hessen geboren, ist Texter, Musiker, Musikproduzent und Schriftsteller. Während seines Studiums (Germanistik, Anglistik, Kunst) belieferte er schon regelmäßig das ZDF mit Texten und Musikproduktionen. Nach dem Examen verfasste er Satiren
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für Fernsehproduktionen, für Kabarettisten wie Ingolf Lück und Hans-Werner Olm (u.a. "Gorbatschow muss sterben") und Stephan Wald ("Hungergala", "Ökosat", "Schizofritz") und für Komiker wie Kalle Pohl und Dieter Hallervorden.
Vor allem aber war Erich Virch stets Songschreiber und Musiker. Klaus Lage, Angelika Milster, Wolfgang Petry, die Klostertaler und andere gelangten mit Titeln von ihm in die Charts, er erhielt goldene Schallplatten, die "Goldene Stimmgabel" und den Emil-Berliner-Preis der Deutschen Phonoakademie.
Unter dem Pseudonym "Egon Olsen" schrieb Erich Virch Krimis und hat sich nun auch der Boulevardkomödie zugewandt.
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Regie: Dominik Paetzholdt
Ausstattung: Rolf Doerr
Dietrich, Ediths Gatte -
Edith, Withas Nichte -
Witha -
Eugen, Withas Neffe -
Doris Schmidt -
Schwester Severitas -
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Kalle Pohl
Kerstin Gähte
Silvana Sansoni
Momme Mommsen
Ruth Willems
Michaela Klarwein
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Kerstin Gähte |
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Momme Mommsen |
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Ruth Willems |
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Michaela Klarwein |
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Silvana Sansoni |
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Kritikauszüge:
Jubelsturm für Kalle Pohl
Bravorufe. Stehende Ovationen.
Mit einem Jubelsturm feierte das Publikum die Premiere von Kalle Pohl und seinen Mitstreitern
Ein herrlich witziger Theaterabend
Flotte Dialoge. Pointen wie Hammerschläge. Eine abgedrehte Geschichte.
Bild Düsseldorf, 15.7.2010
Wirbelwind Kalle heizte Zuschauern mächtig ein
"Denn sie wissen nicht, was sie erben": chaotisch, quirlig, witzig, herrlich!
Express Düsseldorf, 16.7.2010

Großer Jubel für Erbschleicher Kalle Pohl
... sämtliche Register des Boulevardtheaters gezogen werden. Da wird bis zum Ende kein Witz links liegen gelassen.
eine durchweg amüsante Farce
zwei vergnügliche Stunden
donnernder Applaus
WZ, 16.7.2010
So lustig kann erben sein
Begeisterung des Publikums kennt keine Grenzen. Es fühlt sich prächtig unterhalten, quietscht vor Vergnügen und spendet dem Ensemble stehend Applaus.
Rheinische Post, 16.7.2010
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