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| Probenfotos: Die Harry Belafonte Story |
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Hier sehen Sie eine Auswahl von Probenfotos der Produktion "Die Harry Belafonte Story". |
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Schauspiel mit Musik von Gerold Theobalt
Mit der Musik von Harry Belafonte
Uraufführung am 24. Februar 2012 in Siegen
Aufführungsrechte: © 2010, Per H. Lauke Verlag, Hamburg
Ron Williams

2. Tournee: 8. November 2012 bis 27. Januar 2013 Premiere am 8. November 2012 in Waldkraiburg 1. Tournee: 24. Februar bis 30. März 2012
Regie: Birgit Simmler
Musikalische Leitung: Thomas E. Killinger
Choreographie: Michael Schmieder
Dominique Siassia

Karsten Kenzel

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Angela Roy

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Harry Belafonte
Julie Robinson-Belafonte
Angel
Charly Duke, Clubbesitzer
Steve, junger Sänger
Keyboard
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Ron Williams
Angela Roy
Dominique Siassia
Gerhard Haase-Hindenberg
Karsten Kenzel
Thomas E. Killinger
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Gerhard Haase-Hindenberg

Thomas E. Killinger

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Zum Inhalt:
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Harry Belafonte betritt nach vielen Jahren den kleinen Club, in dem er als junger Mann gejobbt hat. Der Clubbesitzer Charly erkennt den berühmten Gast. Und schon sind wir mitten in der aufregenden Lebensgeschichte Harry Belafontes. Schließlich betritt Harrys Frau Julie den Club und steuert ihre Sicht auf die Lebensgeschichte ihres Mannes bei - ein Leben, das nicht nur von beispiellosem künstlerischen und kommerziellen Erfolg geprägt ist, sondern zugleich untrennbar verbunden bleibt mit der Geschichte der Bürgerrechtsbewegung.
Harry Belafontes Leben wird entlang seiner wundervollen Songs reflektiert.
Harry wird 1927 als Kind eines schwarzen Seemanns und einer jamaikanischen Putzfrau in New York geboren. Als Harrys Mutter mit den Kindern nach Jamaika flieht, lernt Harry die Musik der karibischen Fischer kennen: den weich swingende Calypso. Zurück in New York, erlebt er die üblichen rassistischen Beleidigungen, meldet sich freiwillig zum Militär und wird anschließend ständiger Gast in der New York Library, um die Schriften schwarzer Autoren zu studieren. Nach dem Eindruck des schwarzen Schauspielers Paul Robeson auf der Bühne absolviert Harry ein Schauspielstudium.
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Als unter Senator McCarthy auch Harry Belafonte zur Anhörung vorgeladen wird, verweigert er die Aussage, wird freigesprochen, erhält aber anschließend kein Engagement und beginnt in jenem Club als Pausenfüller. In dieser Zeit baut er sich ein eigenes Songprogramm auf: alte und neue Calypso-Balladen und Volkslieder aus Nord- und Südamerika. Publikum und Kritik begeistert. Seine außergewöhnliche Musikalität, sein persönlicher Stil und das unverwechselbare Timbre seiner Stimme machen Harry Belafonte über Nacht populär.
Das erste Album mit Calypso-Songs bricht alle Rekorde. Er gründet seine eigene Firma und wird zum ersten schwarzen Platten- und Filmproduzenten der USA.
Nach seinem mutigen Film "Island in the Sun" mit Joan Fontaine über die Liebe zwischen einem Schwarzen und einer Weißen richtet sich gegen die beiden Schauspieler der Hass des Ku-Klux-Klans, ihre Autos werden demoliert, und immer wieder gehen bei der Filmproduktion Morddrohungen ein. In dieser Zeit verliebt sich Harry Belafonte in eine Weiße, die zierliche Julie Robinson. Sie heiraten und bekommen zwei Kinder. Mit seiner Unterstützung der Bürgerrechtsbewegung riskiert Harry Belafonte immer wieder Karriere und Leben.
Harry Belafonte kann als Filmstar in zahlreichen Hollywoodproduktionen von "Carmen Jones" bis "The Player" überzeugen. Als Sänger, der mit "Day-O - The Banana Boat Song" berühmt geworden ist, begeistert Harry Belafonte bei seinen Auftritten das Publikum mit seinem Stil und seinen Qualitäten als Entertainer.
1985 gründet Harry Belafonte die Bewegung "USA for Africa", für die das Lied "We Are the World" entsteht. Dieser bewegende Song wird der Schlusspunkt unserer emotionalen Aufführung sein.
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Foto von Harry Belafonte und Ron Williams © Horst Schaumann

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Die Songs:
Try to Remember
Mama, Look A Boo Boo
Island In The Sun
Jamaica Farewell
The First Time Ever I Saw Your Face
Angelina
Matilda
There‘s A Hole In My Bucket
Banana Boat Song
Lady Liberty
Birmingham, Alabama
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It Can Move You Too
Waterboy
In The Great Getting' Up Mornin'
Goin' Down Jordan
Back Of The Bus
We Are The World
Skin To Skin
Black And White Together
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Der Autor über das Stück
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Im Reigen meiner drei von Kempf Theatergastspielen produzierten Schauspiele mit Musik "I Have A Dream - Die Martin Luther King Story", die musikalische Hommage an "Ella und Billie" und "Die Nelson Mandela Story - Endlich frei" kommt mit diesem vierten Stück über Harry Belafonte gleichsam eine Tetralogie der amerikanischen Befreiungsbewegung zu einem Abschluss. Denn all diese Stücke handeln auf sehr unterschiedliche Weise vom Kampf um politische Emanzipation. Aus den persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung und struktureller Gewalt haben diese Menschen irgendwann in ihrem Leben zu individueller Stärke und politischer Einsicht in die Notwendigkeit gesellschaftlicher Veränderungen gefunden - mit ungeheuren Konsequenzen.
Aber es ginge in diesem Stück nicht um den Sänger Harry Belafonte, wenn dessen aufregendes Leben nicht entlang jener wundervollen Songs reflektiert würde, die sicherlich auch künftige Generationen auf hohem Niveau unterhalten werden. Das musikalische Material ist vielfältig und umfasst die weltbekannten Calypso-Hits Harry Belafontes, die Protestlieder und Gospels der Bürgerrechtsbewegung, Folksongs sowie klassische Bluesballaden und nicht zuletzt die Songs des südafrikanischen Befreiungskampfes.
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In allen diesen Liedern schwingt eine Hoffnung mit, die Harry Belafonte 1988 bei der Feier zu Nelson Mandelas siebzigstem Geburtstag im Londoner Wembley-Stadion mit folgenden Worten auf den Punkt brachte:
"Die Geschichte ist keine Sache ohne uns. Und es wird der Tag kommen, an dem so unmenschliche wie brutale Dinge wie Armut, Hunger, Unwissenheit, Machtmissbrauch und Rassismus nur noch in der Erinnerung existieren. An dem sich die Menschheit erhebt über Jahrtausende altes Ungemach und sich selbst ihren Traum erfüllt, die uralte Sehnsucht der Menschen nach einem würdigen und friedlichen Leben, das Verlangen der Völker nach einer Welt ohne Krieg."
Gerold Theobalt
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Unser Erfolgsteam für musikalische Stücke
Gerold Theobalt schrieb bereits für uns:
"I Have A Dream - Die Martin Luther King Story"
1. Preis der INTHEGA 2003
"Ella & Billie"
Crossover-Preis der INTHEGA 2007
"Die Nelson Mandela Story"
Nominiert für den Crossover-Preis der INTHEGA 2009 und 2010
Ron Williams spielte bereits für uns:
"I Have A Dream - Die Martin Luther King Story"
1. Preis der INTHEGA 2003
"Ray Charles"
Crossover-Preis der INTHEGA 2009
"Die Nelson Mandela Story"
Nominiert für den Crossover-Preis der INTHEGA 2009 und 2010
Birgit Simmler inszenierte bereits für uns:
"Ray Charles"
Crossover-Preis der INTHEGA 2009
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